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UWG-OLFEN BLOG

In Form eines Blogs informieren wir Sie hier über
die aktuellen Positionen der UWG Olfen.
Verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der UWG-Olfen
sagen Ihre Meinung zur politischen Entwicklung in Olfen.

  • Heinz-Dieter Broz Donnerstag, 20. August 2020 von Heinz-Dieter Broz

    Erfahrung und Fachwissen sollen mitwirken - Anfrage an den Bürgermeister

    Neuanschaffung Mannschaftstransportwagen Feuerwehr Vinnum

    Sehr geehrter Herr Sendermann,

    der UWG ist zugetragen worden, dass der Mannschaftstransportwagen des Löschzugs Vinnum wegen eines Defekts außer Betrieb gesetzt wurde und in Kürze ein neues Fahrzeug angeschafft werden soll.

    Die Neuanschaffung dieses Fahrzeuges ist wohl seit einigen Jahren bereits im Haushaltsplan erfasst.

    Sind die Mittel ausreichend, damit das Fahrzeug den notwendigen Anforderungen entspricht? Und wurden diese Anforderungen mit den Feuerwehrmitgliedern besprochen?

    Unserer Ansicht nach ist eine solche Besprechung unentbehrlich, denn die Feuerwehrmitglieder können aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrungen Tipps und Praktisches zur erforderlichen Ausstattung angeben. Dies sollte auch unabhängig vom Brandschutzbedarfsplan erfolgen. Denn die freiwilligen Mitglieder der Feuerwehr arbeiten regelmäßig mit ihrer Ausstattung und gerade deswegen sollten die Fahrzeuge praxisnah ausgestattet werden (z.B. ausreichender Platz im Fahrzeug, die auch die Schutzausrüstung berücksichtigt).

    Mit freundlichen Grüßen,

    Heinz-Dieter Broź
    Fraktionsvorsitzender UWG - Olfen

  • Monika Linau - Pressesprecherin UWG Samstag, 25. Juli 2020 von Monika Linau - Pressesprecherin UWG

    Entgegnung Bürgermeister Sendermann

    Ein altes Problem auf die lange Bank geschoben

    Pressemitteilung der UWG Olfen zu der Stellungnahme von Bürgermeister Wilhelm Sendermann zum Thema Jakobskreuzkraut

    Wir finden es schade, Herr Bürgermeister Sendermann, dass Sie die Probleme, die das Jakobskreuzkraut in der Aue und auf umliegenden Weideflächen erzeugt, nicht sehen und deshalb auch nicht aktiv angehen wollen. Wie man in den letzten Wochen in dieser Zeitung lesen konnte, ist es nicht nur die UWG, die sich Sorgen um die Tiere macht. Keiner weiß, ob die Tiere es fressen, wenn nicht im frischen, dann vielleicht im getrockneten Zustand. Denn auch, wenn das Kraut nicht jedes Jahr so reich blüht, dieses Jahr ist wieder sehr viel davon in der Aue. Wir zweifeln die Aussage Ihrer Fachleute, dass die Pflanze verdrängt wird, deshalb an. Sie haben Recht: das Thema ist alt, aber es immer noch aktuell. Deshalb fordern wir Sie auf: Arbeiten Sie es endlich ab. Schon vor mehreren Jahren haben Sie uns im Bauausschuss ein Gutachten bzgl. der Auswirkungen des Jakobskreuzkrautes auf die Tiere in der Steveraue zugesagt. Es bewegt die Menschen in Olfen, deshalb handeln Sie endlich!

  • Jürgen Müller Donnerstag, 16. Juli 2020 von Jürgen Müller

    Leserbrief Ruhr-Nachrichten vom 07. Juli 2020

    Jakobskreuzkraut

    Jetzt ist es wieder soweit.

    Wie jedes Jahr blüht es gelb. Pferde und Rinder im gelben Blütenmeer, ein herrliches Fotomotiv, nur schade, dass diese Pflanzen für die Tiere hochgiftig sind.

    Wie jedes Jahr, werde ich es schaffen meine Pferde- / Heuwiesen Jakobskreuzkrautfrei zu halten. Das gelingt mir, indem ich sofort nach Sichtung einer Pflanze aktiv werde, meine Handschuhe anziehe, (denn die Giftstoffe werden auch über Haut aufgenommen) und Sie mit Wurzeln ausgrabe und meine Restmülltonne damit vollstopfe (denn die Giftstoffe gehen auch nicht bei einer normalen Kompostierung nicht verloren). Eine Vorgehensweise, die ich jedem Halter von Weidetieren nahelegen möchte.

    Wie jedes Jahr wird diese Gefahr für die Tiere von der Stadtverwaltung verharmlost. Schon vor 10 Jahren wurde mir vom damaligen Bürgermeister lapidar versichert: "Die Dierken fressen dat nich, das wird immer weniger". Eine Aussage, die seit dem immer wieder in schöner Regelmäßigkeit verbreitet wird. Wenn ich jetzt nach vielen Jahren über die Steverauen schaue, kann ich einen bemerkenswerten Rückgang leider immer noch nicht feststellen.

    Ein Antrag der UWG zur Bekämpfung des Kreuzkrautes wurde im August 2015 mehrheitlich abgelehnt. (Die Tiere fressen dass nicht, es wird immer weniger...) Der in derselben Sitzung von der Verwaltung eingebrachte und einstimmig angenommene Kompromissantrag, das ein Gutachten zum Thema erstellt werden soll ist bis zum heutigen Tag leider immer noch nicht umgesetzt.

    Gibt man das Suchwort Jakobskreuzkraut in eine Browser ein, erscheinen unendlich viele Seiten u.a. auch die Landwirtschaftskammer und das Bundesamt für Risikobewertung, die vor dem Kraut warnen. Bisher habe ich noch keine wissenschaftliche Arbeit gefunden, die die These der Stadt, das sich das Problem ohne Habitatsveränderung von alleine löst, gefunden.

    Fachzeitschriften wie z.B. von Pferdeverbänden (VFD) aber auch das Landwirtschaftliche Wochenblatt Ausg. 26/2020 greifen immer wieder nicht ohne Grund auf dieses Thema auf. Laut Wochenblatt gilt nach heutigen Kenntnisstand 1 Pflanze je Ar (100m²) als äußerste Grenze der Verunkrautung mit JKK.

    Die tödliche Aufnahmemenge eines Pferdes liegt bei 40 - 80g je kg Körpergewicht. das hört sich bei hochgerechnet 24 - 48 kg für ein 600 kg Tier (Die Konikpferde der Steveraue dürften ca. 400 kg wiegen) erst mal viel an. Trotzdem möge man bedenken das schon 10 Triebe ca 1 kg wiegen. Das tückische ist, das sich die Giftstoffe der Pflanze in der Leber der Tiere anreichert und nicht abgebaut wird! Zumal variieren die Bitterstoffe in der Pflanze im Laufe der verschiedenen Vegetationsstadien. Im Klartext, im getrockneten Zustand (Heu) verliert die Pflanze die Bitterkeit und wird von den Tieren gefressen.

    Im Tierschutzgesetz § 3 Abs. 9 steht: "Es ist verboten, einem Tier Futter darzureichen, das dem Tier erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden bereitet." Das sollte m.E. auch für Naturschutzflächen gelten. Ich bin mir sicher, wenn ich meine Pferde auf so einer verkrauteten Weide stellen würde hätte ich in kürzester Zeit zu Recht das Veterinäramt auf den Hof.

    Die Aussage in dem Zeitungsartikel dass bisher "noch nichts nachweislich passiert" ist, wirft die Frage auf, ob die verendeten Tiere wirklich obduziert worden sind um eine Vergiftung nachweislich auszuschließen.

    Interessant ist auch die Theorie, dass die Pflanze viele Nährstoffe benötigt und deshalb nicht lange auf einen Standort wachsen würden. Tatsache ist, dass sich die Pflanze besonders auf extensiven, nähstoffarmen Boden ( z.B. Steveraue) wohl fühlt.

    Ich bin schon gespannt auf das kommende Jahr, denn dann wird die Pflanze bestimmt immer weniger werden, und außerdem, Sie wissen schon, die Tiere fressen sie ja nicht....

  • Axel Ellertmann Mittwoch, 15. Juli 2020 von Axel Ellertmann

    Gift auf den Weiden

    Jakobskreuzkraut

    In dem Artikel in den Ruhr-Nachrichten über das Jakobskreuzkraut wird berichtet, dass es hochgradig giftig für Pferde und Rinder ist. 40 Gramm der Pflanze reichen aus, um ein 600 kg schweres Tier zu töten. Bekanntermaßen ist die Olfener Steveraue an vielen Stellen voll damit.

    Als Olfener Landwirt kann ich ein Lied davon singen: In unserem Betrieb verenden jährlich 2-3 Tiere an Vergiftungen. Die Tiere, die nicht sterben, leiden mehr oder weniger unterschwellig an dem Gift Pyrrolizidin des Jakobskreuzkrautes, das sich, wie Herr Niewind treffend berichtet, in der Leber anreichert und nicht mehr ausgeschieden wird. Darüber hinaus verliert unser Betrieb jährlich zusätzlich rund 10 Rinder, die auch dieses Gift aufgenommen haben: Wir müssen sie vorher zum Schlachten bringen. Deshalb wird auf unseren Wiesen, auf denen die Kühe frei grasen können, die aber in Verlängerung der Steverauen liegen, regelmäßig das Jakobskreuzkraut einzeln per Hand ausgestochen und in der Restmülltonne entsorgt. Durch diesen hohen Zeitaufwand können wir den Gifteintrag zumindest zum Teil verhindern und die Tierqualen und Tierverluste reduzieren.

    Dass dagegen in der Steveraue keine Tiere durch Vergiftung sterben, grenzt für mich an ein Wunder.

    Da ich unserem Hof auch noch 6 Bienenvölker habe und damit jährlich ca. 180 kg Honig produziere, betrifft mich das giftige Kraut auch in diesem Zusammenhang. Ab Anfang Juli blüht die Pflanze und die Bienen sammeln natürlich auch ihren Nektar. Als Vorsorge und um meine Kunden zu schützen, habe ich ein renommiertes Berliner Institut mit einer Untersuchung des Honigs auf Giftstoffe beauftragt. Ergebnis: Es waren 48mg des Giftes des Jakobskreuzkrautes im Honig enthalten. Zwar liegen bei den meisten Giften in Deutschland die Grenzwerte unter 1mg, allerdings gibt es unglaublicher Weise für das Pyrrolizidin des Jakobskreuzkrautes keinen Grenzwert!

    Auf Nachfrage beim Prüfinstitut, ob ich den Honig denn noch verkaufen könne ohne die Abnehmer zu vergiften, hat man mir geantwortet, dass es rein rechtlich möglich sei, aber sicherlich höchst ungünstig für die Verbraucher. Ich habe daraufhin den gesamten Ertrag vernichtet.

    Seitdem wird mit Beginn der Blühte des Jakobskreuzkrautes bei uns kein Honig mehr geschleudert. Dies führt letztendlich zu einer Ertragsminimierung von einem Drittel.

    Als Ergebnis des unbegrenzten Wachstums und Vermehrung des Jakobskreuzkrautes in und außerhalb der Steverauen müssen Landwirte und Honigproduzenten folglich nicht zu unterschätzende Verluste hinnehmen. Deswegen ist aus meiner Sicht diesbezüglich dringender Handlungsbedarf gegeben.

    Am Ende müssen wir Tierhalter enorme Verluste hinnehmen, um fragwürdige Naturschutzprojekte in unserer Gesellschaft zu rechtfertigen.

    Axel Ellertmann
    Kökelsumer Str. 65
    59399 Olfen

  • Monika Linau - Pressesprecherin UWG Mittwoch, 3. Juni 2020 von Monika Linau - Pressesprecherin UWG

    Weitere Ideen sind gefragt

    Radwegeproblem ist nicht gelöst

    Pressemitteilung der UWG Olfen zu unserem Antrag auf einen Radweg an der Füchtelner Mühle

    Unser Antrag auf einen Radweg, der die Umflutbrücke an der Kökelsumer Straße unterquert, ist im Bauausschuss abgelehnt worden.

    Begründet wurde dies in der Hauptsache mit den Bedenken der unteren Wasserbehörde. Der Bürgermeister argumentierte mit einer mehrwöchigen Unbefahrbarkeit des Radwegs in regenreichen Zeiten. Die Behörde weist auf Eingriffe in das Überschwemmungsgebiet und naturschutzrechtliche Probleme hin.

    Selbst wenn diese Argumente greifen sollten, was man aber nicht mit einer bloßen Stellungnahme, sondern nur mit einem fachspezifischen Gutachten herausfinden wird, bleibt die Problematik des vorgesehenen Radweges. Dieser endet an der Kökelsumer Straße unmittelbar vor der Füchtelner Mühle. Durch die dahinterliegende Kurve ist die notwendige Querung der Straße, um z.B den Naturkindergarten zu erreichen, sehr gefährlich. Sicherungsmassnahmen, wie eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von aktuell 50 km/h, eine Querungshilfe oder ein Zebrastreifen, sind an einer Kreisstraße wohl nicht genehmigungsfähig. Weder Stadt noch Kreis haben sich dazu bisher geäußert. Eine Nachbesserung der Planung ist dringend erforderlich.

    Monika Linau

    Pressesprecherin der UWG Olfen

  • Heinz-Dieter Broz Mittwoch, 18. März 2020 von Heinz-Dieter Broz

    Keine Verkehrsüberlastung in Vinnum

    New Park und seine Folgen

    „Wir als UWG sorgen uns um den zu erwartenden zusätzlichen Durchgangsverkehr in Vinnum, wenn erst die Lippe Brücke zweispurig ertüchtigt ist und es dann tatsächlich zu einer Ansiedlung von Gewerbebetrieben im seit mehr als einem halben Jahrhundert umstrittenen NEW PARK kommen sollte“, äußert sich Heinz-Dieter Broz, Fraktionsvorsitzender der UWG Olfen mit Besorgnis.

    Nach Ansicht der UWG würde die Brückenertüchtigung im Zuge der K 2 alleine noch keine dramatisch ansteigenden Verkehre nach Vinnum bringen. Zudem könnten dann durch eine entsprechende Beschilderung der neuen Brücke, zum Beispiel mit einer Gewichtsbegrenzung auf 12 t, die ganz dicken Brummer aus Vinnums Zentrum heraus gehalten werden. Auch den Kreisverkehr an Vinnums Kirche auszubauen führe zu keiner Entlastung, da der Verkehr mit oder ohne größerem Kreisverkehr durch Vinnum fließen würde.

    Erst die Kombination mit dem NEW PARK gäbe für Vinnum eine gefährliche Mischung.

    Von daher setzt sich die UWG auf kommunaler Ebene gegen eine weitere Entwicklung des NEW PARKS in den Rieselfeldern ein. Und aus ihrer Sicht sprächen viele gute Gründe gegen einen Ausbau zu einem großen Industriegebiet:

    Zum einen würden dafür riesige Flächen bebaut und versiegelt, was angesichts der Vielzahl der im Ruhrgebiet vorhandenen Industriebrachflächen völlig unnötig sei. Diese seien nahezu alle perfekt per Straße, Schiene oder Wasserweg angeschlossen und müssten nur reaktiviert werden. Zum anderen sei ein weiterer Flächenfraß im Zeitalter des ökologischen Umdenkens und des stärkeren nachhaltigen Wirtschaftens absolut nicht mehr zeitgemäß.

    Zudem könne jede Kommune selber, wie aktuell die Stadt Olfen höchst vorbildlich zeige, individuell und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse zugeschnitten Gewerbeflächen entwickeln. Die Geschichte des NEW PARKS, die zunächst in den 1960ger Jahren noch den Bau eines Atomkraftwerkes vorsah, später die Ansiedlung der Heidelberger Druck Betriebe vorgaukelte oder zuletzt in den 1990ger Jahren mit einem Großmontagewerk von BMW zu überzeugen versuchte, habe gezeigt, dass hier insbesondere hinsichtlich der vermeintlichen Entwicklung von Arbeitsplätzen Luftschlösser gebaut worden seien.

    In solchen Situationen sei es nach Ansicht der UWG besser sich der indianischen Weisheit anzuschließen, dass, wenn man entdecken würde, dass man ein totes Pferd reiten würde, rechtzeitig absteigen sollte.

  • Axel Ellertmann Dienstag, 25. Februar 2020 von Axel Ellertmann

    UWG-Olfen und die "Neue Stever"

    Mehr Probleme als Lösungen

    „Aus Sicht der UWG kann die so genannte „Neue Stever“ ruhig ins Wasser fallen“, bezieht Axel Ellertmann, Vorsitzender der UWG, eine klare Position.

    Um das Projekt „Neue Stever“, also die geplante künstliche Verbindung zwischen der Stever in etwa vom Bereich des Klärwerks hinter dem Stever-Sportpark, vorbei am Naturschwimmbad bis zur Mündung in die Lippe südlich der Eversumer Straße sei es in letzter Zeit recht still geworden. Und dies müsse nach Ansicht der UWG-Fraktion auch nicht von Nachteil sein, da es ihrer Meinung nach eine Reihe guter Gründe gäbe, dieses Projekt nicht weiter zu verfolgen:

    Ein Hauptargument, dass die UWG sieht, liegt in der großen Menge Wasser, die der Stever entzogen werden müsste. „Um auf einer Strecke von rund 4,5km nicht nur ein winziges Gerinne zu haben, müssten pro Sekunde ein halber Kubikmeter Wasser abgeführt werden“, erklärt Ellertmann weiter. In diesem Zuge würde dem Halterner Stausee in den nachweislich immer trockener werdenden Sommern zusätzlich Wasser für die Trinkwasserbereitung entzogen. Schon in den beiden letzten Sommern hätte Gelsenwasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal kostenpflichtig Wasser abziehen und in den Stausee leiten müssen.

    Darüber hinaus spreche der Verlust wertvollen und knappen Ackerlandes gegen das Projekt. Bei einer Länge von ca. 4,5km und einer Breite von ca. 35m inklusive des Ufer-Rains würden den betroffenen Olfener Landwirten rund 14 Hektar dringend benötigtes Ackerland entzogen.

    Aber auch hinsichtlich des Naturschutzes stuft die UWG die Planung als kritisch ein. Denn auf diese Weise könnten etwa auch nicht heimische Tierarten, wie etwa die aus Ostchina stammende Wollhandkrabbe in die Stever gelangen und einheimische Arten verdrängen. Darüber hinaus wäre der zu erwartende niedrige Wasserstand der neuen Stever zwar ideal für Fischreiher, die die dort hoch ziehende Fische mühelos fangen und somit den Fischbestand drastisch reduzieren könnten. Auch andere schon vorhandene Gräben so genannter „3. Ordnung“ könnten auf Grund der Veränderung der Landschaftsstruktur trocken fallen und insofern schon vorhandene Kleinbiotope gestört werden.

    Statt einer mit vielen Fragezeichen und hohem finanziellen und logistischen Aufwand verbundenen Erstellung eines weiteren Fließgewässers macht die UWG den Alternativvorschlag über eine Fischtreppe im Bereich der Halterner Stauseen nachzudenken. Dies sei wesentlich kostengünstiger, würde keine Risiken bieten und trotzdem eine Fischwanderung ermöglichen.

    Von daher, da ist die UWG sehr klar, kann das Projekt „Neue Stever“ ruhig den Bach runter gehen.

  • Heinz-Dieter Broz Freitag, 10. Januar 2020 von Heinz-Dieter Broz

    Eine eingezäunte Hundewiese hilft allen

    Glückliche Hunde - und Frauchen und Herrchen in Olfen

    Schon 2016 wurde dieser Antrag gestellt. Er ist immer noch aktuell:

    "Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sendermann,

    Hiermit stellt die UWG Fraktion im Rat der Stadt Olfen folgenden Antrag zum Thema ,,Hundewiese in Olfen“

    Die Stadtverwaltung möge prüfen, ob die Errichtung einer öffentlichen Hundewiese in Olfen möglich ist.

    Zur Begründung:

    Viele Hundebesitzer in Olfen wollen ihren Hunden eine optimale und ausgeglichene Haltung ermöglichen. Dazu gehört unter anderem der Kontakt zu anderen Hunden sowie ausreichend Platz für Bewegung.

    Diese beiden und weitere Aspekte würde eine Hundewiese abdecken. Eine Hundewiese, ein eingezäunter Bereich, ermöglicht es den Hundebesitzern, ihre Hunde ohne Leine auszuführen ohne dabei andere, wie etwa Fußgänger oder Radfahrer, zu bedrängen.

    Anlass dieses Antrages ist die kommende Erhöhung der Hundesteuer. Die zusätzlich eingenommenen Gelder könnten zur Errichtung einer solchen Wiese genutzt werden. Den Hundebesitzern kann man diese Einnahmen verdanken, daher verdienen sie eine Gegenleistung.

    Zum Konzept:

    Einige Orte in der Umgebung wie z.B. Castrop-Ickern, Witten und Dortmund haben eine solche Wiese, die sogar Hundefreunde aus Olfen anlocken. Auch Gespräche mit Mitbürgern zeigen, dass die Nachfrage groß ist.

    Der Aufwand ist vergleichsweise klein, denn: eine ungenutzte Fläche wird eingezäunt, mit Tor und kleinem “Regelschild“. Der Rest läuft von selbst und die Hundebesitzer übernehmen die Verantwortung für ihre Vierbeiner.

    Des Weiteren würden sich einige Besitzer bereit erklären, eine solche Regelliste zu erstellen und Ordnung sowie Sauberkeit zu erhalten.

    Daher bittet die UWG Fraktion die Stadtverwaltung zu prüfen, ob die Errichtung einer Hundewiese in Olfen möglich ist. Insbesondere sollten dabei die Einnahmen durch die Erhöhung der Hundesteuer als Mittel in Betracht gezogen werden."

  • Heinz-Dieter Broz Donnerstag, 9. Januar 2020 von Heinz-Dieter Broz

    Stirbt die Hoffnung auf eigene Stadtwerke?

    Die Zukunft der Stadtwerke Münsterland

    Als die Münsterland Netzgesellschaft (im weiteren Verlauf MNG genannt) gegründet wurde, stellten die teilnehmenden Gemeinden Ascheberg, Havixbeck, Nordkirchen, Olfen, Senden, Rosendahl, Billerbeck und Lüdinghausen dies als zukünftiges Stadtwerkemodell vor. Ist dies aktuell schon Geschichte? Wie wir bereits im vergangenen Jahr den Ruhr Nachrichten entnehmen konnten, hat sich die Gemeinde Nordkirchen bereits einen anderen Partner ausgesucht, in Bezug auf Abwasser.

    Falls jetzt auch noch weitere Gemeinden der MNG sich für den Lippeverband aussprechen und den großen Scheck nehmen, hat die MNG keine Zukunft. Auch wenn mittlerweile alle 8 Gemeinden ihre Gas- und Stromnetze an die MNG übertragen haben, bleiben es lediglich die Medien Erdgas und Strom. Warum sollte der 49 %ige Teilhaber der MNG sein 100 %iges Wassernetz einbringen, wenn das Abwassernetz bereits anderweitig vergeben wurde.

    Schade, dass dem großen, schnellen Geld nicht widerstanden werden kann. Die Chance auf ein eigenes kleines Stadtwerk mit einem starken Partner war doch wohl nur ein schöner Plan.

    Heinz-Dieter Broz

    Fraktionsvorsitzender der UWG Olfen

    Olfen, den 17. Dezember 2019

  • Jürgen Müller Montag, 16. Dezember 2019 von Jürgen Müller

    Radwegeführung an der Füchtelner Mühle

    Für einen sicheren Radweg

    Der kurz vor der Umflutbrücke endende Fahrradweg sollte bis zur B58 fortgesetzt werden. Aus Gründen der höheren Verkehrssicherheit sollte die Querung der Kökelsumer Straße nicht direkt vor der Füchtelner Mühle erfolgen. Die Übersichtlichkeit ist hier aufgrund der Kurve extrem gering.

    Für die Querung müssen hohe Anforderungen an die Verkehrssicherheit gestellt werden, damit auch Eltern mit Kindern den dort entstehenden Naturkindergarten mit dem Fahrrad sicher erreichen können.

    Die UWG hält eine Unterquerung der Kökelsumer Straße an der Umflutbrücke für möglich.

UWG Olfen (Unabhängige Wählergemeinschaft Olfen), Lüdinghauser Str. 12c, 59399 Olfen, E-Mail: uwg@uwg-olfen.de

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